Willkommen im Gesamtpfarrverband Asse

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Vakanz
Regelung der Vakanzvertretung
Für den Pfarrverband Remlingen (Kirchengemeinden Remlingen, Semmenstedt, Timmern und Kalme) gilt folgende Vertretungsregelung:
- Geschäftsführung Pfarrer Jens-Christian Corvinus (05333-94959)
- Kasualien (Taufe, Trauung, Beerdigung) Pfarrerehepaar Pfeifer (05336-223)
- Konfirmandenunterricht Diakonin Susann Werkmeister-Natho(erreichbar über das Büro in Semmenstedt
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Himmelfahrt in Winnigstedt
Der Kirchenvorstand Winnigstedt hatte zu Himmelfahrt zum gemeisamen Gottesdienst mit Abendmahl im Gesamtpfarrverband eingeladen. Vor der Christuskirche feierten zahlreiche Besucher aus dem Pfarrverband den Gottesdienst, der von Pfarrer Pfeifer gehalten wurde. Unterstützung fand er bei den Pastoren Corvinus und seiner Frau. Musikalisch gestalteten der Posaunenchor Winnigstedt und die Band ohne Namen. Nachdem der Geist gestärkt wurde, kam auch der Magen nicht zu kurz. Gegrilltes und zahlreiche Kuchenspenden luden die Teilnehmer ein verköstigt zu werden. In den Nachmittagstunden hatten die Besucher Gelegenheit sich von der Restaurierung des Turmes zu überzeugen. Der Kirchbauverein hatte eine Bildersammlung zusammengestellt. Aktionen für Kinder und ein Riesenpuzzel wurden angeboten.
» Einladung zum Taizégebet
Roklum Marienkirche 19-20 Uhr
Ein Taizegebet ist eine Andachtsform, die aus kurzen einprägsamen Gesängen besteht, die oft meditierend wiederholt werden. Gebete und Bibellesungen und eine Stille unterstreichen den meditativen Charakter der Andacht.
Laßt uns zusammen so beten lernen. Keine... mehr »»
» Himmelfahrt
Winnigstedt, 11 Uhr
Zu Himmelfahrt am Donnerstag, 17. Mai, lädt die Kirchengemeinde Winnigstedt alle Gemeinden des Gesamtpfarrverbands Asse zum gemeinsamen Himmelfahrtsfest an die Christuskirche ein. Um 11 Uhr findet ein Open-Air-Gottesdienst an der Christuskirche mit dem Posaunenchor und... mehr »»

Heinz Fandre, Kirchengemeinde Hedeper
Bericht über die Praxisphase als Kirchenkurator
Hedeper liegt im Süden der Asse und am Nordrand des Großen Bruches, einem Urstromtal, das sich von der Oker bis nach Oschersleben erstreckt, an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. In dem noch heute landwirtschaftlich geprägten Dorf leben zur Zeit knapp 400 Einwohner, von denen etwa 75% (290 Seelen) der evangelischen Kirchengemeinde angehören.
Anfang der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde ein Pfarrverband, bestehend aus den Dörfern Hedeper mit Wetzleben, Seinstedt und Kalme mit dem Pfarrsitz in Hedeper gebildet, der bis zum Ende des Jahres 2009 bestehen blieb.
Die Pfarrstelle Hedeper, seit 2004 vakant, wurde im Januar 2007 neu besetzt, allerdings mit der Maßgabe, den Pfarrverband neu zu gliedern und den Pfarrsitz Hedeper aufzulösen. Dieses Vorhaben weckte in mir als langjährigem Kirchenvorstandsmitglied erheblichen Widerstand, zumal es auch für den größten Teil der Gemeindemitglieder unverständlich war.
Als ich Anfang 2008 das Angebot erhielt, am Pilotprojekt „Gemeindekurator“ teilzunehmen, sah ich die Möglichkeit, mein Wissen speziell im Themenbereich Struktur, Recht und Ämter zu erweitern, um so der geplanten Pfarrsitzauflösung entgegen zu wirken.
– Daraus wurde leider nichts!
Durch Kirchenverordnung vom Oktober 2009 besteht seit Januar 2010 der neue Pfarrverband:
Die Ev.-luth. Kirchengemeinden Groß Vahlberg, Klein Vahlberg, Berklingen, Hedeper und Wetzleben bilden einen Pfarrverband unter der Bezeichnung „Groß Vahlberg mit Klein Vahlberg, Berklingen, Hedeper und Wetzleben“.
Der Sitz des Pfarramtes des Pfarrverbandes ist Groß Vahlberg.
Die ehemalige Pfarrstelle Groß Vahlberg wird mit der Pfarrstelle Hedeper im neuen Pfarrverband „Groß Vahlberg mit Klein Vahlberg, Berklingen, Hedeper und Wetzleben“ zusammengeführt.
Die Kuratorenausbildung erstreckte sich jedoch auch auf andere Themenfelder.
Als da sind: Kirchen- und Kirchenbaukunde, Kirchenbaupflege, Kirchengeschichte, Aufbau der Landeskirche, Gemeindeleben, Friedhofsrecht und Umweltverantwortung, sowie Spiritualität und Andacht. Sich hieraus je nach Neigung und Begabung ein Arbeitsfeld zu suchen, fällt nicht schwer.
Schwerer tat sich der Kirchenvorstand mit der Beauftragung des Kurators, da offensichtlich Konkurrenzbefürchtungen bestanden und Fragen der Kompetenz ausführlich diskutiert wurden. Am 29. Juli wählte der Kirchenvorstand mich zum Gemeindekurator.
Es wurde eine Dienstvereinbarung geschlossen und am Reformationstag 2010 wurde ich in einem Gottesdienst in mein Amt eingeführt. Die Dienstvereinbarung nennt drei Arbeitsschwerpunkte:
Gebäudemanagement, Baupflege, Friedhofs- und Grünflächenangelegenheiten,
Ansprechpartner vor Ort Die Arbeit begann (wenn man davon absieht, dass ein Teilbereich schon vom „Kirchenvorsteher“ beackert wurde). Bedingt durch die Auflösung des Pfarrsitzes und den damit verbundenen Verkauf des Pfarrhauses konnte in Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde ein Klassenraum der ehemaligen Schule grundrenoviert und zum Gemeindezentrum ausgebaut werden. Im Kirchengebäude und in der Friedhofskapelle wurden Elektrochecks veranlasst, auf dem Kirchhof und auf dem Friedhof wurden neue Zuwegungen gebaut und Baumschnittarbeiten veranlasst. Die marode Kirchhofsmauer konnte saniert werden und letztlich wurde die Erstellung eines Friedhofskatasters in Angriff genommen, sowie die Änderungen der Friedhofsordnung und der Gebührenordnung vorbereitet.
Der Pfarrsitz befindet sich in 10 km Entfernung, d. h. der Pfarrer ist nicht täglich vor Ort. So ergibt es sich, dass mein Angebot,
Ansprechpartner zu sein, von inzwischen vielen Gemeindegliedern genutzt wird. Viele Fragen können, wenn nicht beantwortet, so doch weitergeleitet werden und manchmal, wenn es denn mal Ärger zu geben scheint, kann ich vermittelnd tätig werden oder einfach als „Puffer“ dienen. Die mir gestellten Aufgaben machen Freude und manchmal, wenn ein in Angriff genommenes Projekt gelungen ist, auch ein klein wenig stolz.
Heinz Fandre.










